Esoterik Lexikon

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Mantik

  Aus dem Griechischen, soviel wie „Wahrsagekunst“. Begriff für die Vorhersage kommender Ereignisse mit den unterschiedlichsten Hilfsmitteln, z.B. Kartomantie mit Hilfe von Spielkarten, Aeromantie mit Hilfe der Wolken, Belomantie mit Hilfe von Pfeilen, Gyromantie mit Hilfe von Kreisen.

Mantra

  Ein Wort, eine Silbe oder eine Formel, die bei verschiedenen Meditationstechniken entweder lauf gesprochen oder aber nur gedacht immer wieder wiederholt wird. Das Mantra hilf dem meditierenden, den Zustand der Versenkung zu erreichen. Interessierte Leser kennen sicher die Silbe „Om“ als bekanntes Mantra. Zu beachten ist aber,. dass man, bevor man sich einem fernöstlichen Mantra zuwendet, vorher die Bedeutung erfragt und sich die korekte Aussprache von Eingeweihten beibringen lässt.

Magie

  Der Glaube, mit Hilfe von guten oder bösen Geistern oder bestimmten magischen Zutaten Beschwörungen und Ritualen Einfluss auf fremde Finge oder Menschen zu nehmen. Zu unterscheiden sind die schwarze und die weisse Magie. Erstere beschwört Formeln und Rituale das Böse herauf, letztere widmet sich den Gegenzaubern und dem herbeiführen von Gutem. Zur weissen Magie gehört volkstümlich auch das „Kräuterweibleinwesen“, das lindernd bzw. heilend auftrat. Die magischen Formeln stammen meist aus der alten Sprache, die magischen Zeichen geben vielfach einen Formbestand aus frühgeschichtlichen Epochen wider.

Magier

  Derjenige, der Kenntnis hat von magischen Formeln und sie anwendet. Heute auch gebräuchliches Wirt für Zauberkünstler.

Mistel

  Schmarotzerpflanze mit dem botanischen Namen Viscum album. Bereits in frühester Zeit sagte man ihr magische Kräfte nach. Den keltischen Druiden galt die auf Eichen schmarotzende Mistel als heilig, sie nannten sie die „Alles Heilende“. Im Volksglauben sollen Mistelzweige, die im Stall hängen, das Vieh schützen, ausserdem gilt sie auch heute noch als Glückssymbol, besonders dann, wenn man sie um Weihnachten und Neujahr herum schneidet und im Haus aufhängt.

Moiren

  Klotho, Lachesis und Atropos, die Schicksalsgöttinen der Griechen. Sie bestimmen Geburt und Todesstunde eines Menschen.

Metalle

  Gold, Silber, Eisen, Quecksilber, Zinn, Kupfer und Blei waren die sieben Metalle, die den Menschen des Altertums bekannt waren. Diese Metalle ordnete man unter anderem den damals bekannten Planeten zu:

            Gold : Sonne

            Silber : Mond

            Eisen : Mars

            Quecksilber : Merkur

            Zinn : Jupiter

            Kupfer : Venus

            Blei : Saturn

Metaphysik

  Aristoteles bezeichnete damit alle Forschungen, die über das sinnliche Begreifen herausgehen. So den Okkultismus, die Mystik, den Glauben wie auch den Aberglauben und die Theosophie.

Mond

  Der ewige Begleiter der Erde, der stts mit dem launenhaften sensiblen und gemütvollen Menschen in Verbindung gebracht wird. Er ist der Herrscher über das Tierkreiszeichen Krebs (22.06. – 22.07.), man ordnet ihm die Zahl 7 zu, sein Tag ist der Montag. Alchimistisch steht er für das Silber, in vielen Kulturen für das Weibliche und Gebärende.

Mondknoten

  Astrologisch der Schnittpunkt der Mondumlaufbahn mit der scheinbaren Bahn der Sonne (Ekliptik) auf dem Sternenhimmel. Man unterscheidet den auf- und den absteigenden Mondknoten, da die Ekliptik ja zweimal geschnitten wird. In der Karmaastrologie steht der absteigende Mondknoten für frühere Inkarnationen, der Aufsteigende für die Aufgaben in der jetzigen bzw. für die kommende.

Pansophie So wie sich die Theosophie mit der Erkenntnis Gottes befasst, ist das Ziel der Panosophie die „allumfassende Weissheit, was auch die Übersetzung aus dem Griechischen bedeutet. Es geht hier um das Zusammenfassen allen Wissens zu einem. Dazu zählt

  • Astrologie
  • Antrosophie
  • Freimauerei und andere geheime Gesellschaften
  • Mystik
  • Paranormale Erscheinungen
  • Spiritismus
  • Philosophie
  • Metaphysik
  • Religionen
Para Griechisch: neben. Durch das Voranstellen von „para“ wird angezeigt, dass es sich bei dem Vorgang um etwas handelt, das mit üblichen Erkenntnissen oder Methoden nicht zu erklären ist.

Übersinnlich Alles, was mit unseren normalen Sinnen nicht wahrgenommen werden kann. Dazu zählt zum Beispiel die Geisterwelt.

UFO Die Abkürzung für „Unidentified Flying Objekt“, also nichtidentifiziertes fliegendes Objekt. Die Berichte von Personen, die solche Objekte beobachtet haben, gehen von „unglaublich schnell“ über „abrupt veränderten Flugbahnen“ und „gleissend hell“ bis hin zu „wechselnde Formen und Farben“.

Poltergeist Äusserst laute „Geister“, die ihr Unwesen in Form von herumfliegenden Gegenständen, Klopfgeräuschen der anderem Spukgeschehen treiben sollen. Die Parapsychologie geht davon aus, das Poltergeisterphänomene nicht von einem Geistwesen, sondern von einem Medium, das unter grosser inneren Spannungen steht, erzeugt werden. Entsprechend also einer Form der Psychokinese.

Planchette Ein kleines tischähnliches und mit Eolen versehenes Gerät, das bei spiritisstischen Sitzungen zum Empfangen von Botschaften verwendet wird. Ein Bleistift ersetzt eines der Füsschen. Das Tischchen steht über einem Blatt Papier, wandert hin und her und schreibt – wenn der Jenseits-Kontakt klappt – Worte oder Begriffe auf.

Prä-Astronautik Theorie, dass unsere Erde vor Urzeiten von Ausserirdischen besucht und von diesen die menschliche Kultur mitentwickelt wurde.

Präkognition Das Wissen um kommende Geschehnisse. Diese Fähigkeit ist übrigens nicht nur den Hellsehern (Medien) vorbehalten. Jeder Mensch schein ein  präkognitives Talent zu besitzen. So haben unsere Träume oft präkognitiven Charakter. Oder wir denken an einen Menschen, den wir seit Jahren nicht gesehen haben – und keine Stunde später ruft er an oder wir begegnen ihm gar.

Planetzeichen In jedem Planetensymbol finden sich Kombinationen aus den Zeichen für die Urkräfte, denen wir unterworfen sind. So das der Sonne, des Mondes und den vier Elementen. Die Sonne steht für Glanz, Macht, Respekt, ihr Symbol ist der Kreis. Die Sonne steht aber auch für gnadenlose Hitze, für Macht, Prunk und Autorität. Man denkt nur an Ludwig XIV., den „Sonnenkönig“. Das Symbol für den Mond ist eine Sichel. Es steht für Nähe, Hingabe, Mütterlichkeit, Lunar sein heisst, Verständnis haben für die Sorgen und Nähe, für die Gebrechen, die Ängste, für die Launenhaftigkeit und die Schwäche der Menschen. Verbleiben die vier Elemente, die durch ein Kreuz symbolisiert werden. Ohne sie können wir nicht existieren: Feuer, Erde, Wasser und Luft sind die Grundbausteine unseres Lebens und unsere Weltordnung. Kombiniert man nun die Zeichen der Sonne, des Mondes und die der Elemente, kann der Symbolkundige auf einen Blick die Wesenszüge eines Planeten erkennen.

Poltergeist Äusserst laute „Geister“, die ihr Unwesen in Form von herumfliegenden Gegenständen, Klopfgeräuschen der anderem Spukgeschehen treiben sollen. Die Parapsychologie geht davon aus, das Poltergeisterphänomene nicht von einem Geistwesen, sondern von einem Medium, das unter grosser inneren Spannungen steht, erzeugt werden. Entsprechend also einer Form der Psychokinese.

Pendel Gewicht, das an einem Faden hängt und zur Beantwortung von Fragen dient, Kraftorte aufspüren hilft u.ä. Dafür hält man den Faden zwischen Daumen und Zeigfinger und lässt es über Fotos, Landkarten, Gegenständen etc. „kreisen“, wobei man vorher festlegt, welche Bewegung oder Richtung welche Bedeutung „ja, nein, weiss nicht) hat.

Pentagramm Ein fünfzackiger Stern, im Volksmund auch Drudenfuss genannt. Er gilt seit altersher als sowohl magisches wie auch religiöses Symbol mit Schutzcharakter. Wer ein Pentagramm erstellt, muss folgendes dabei beachten: Es muss aus einer ununterbrochenen Linie bestehen, und einer der Zacken muss gerade nach oben zeigen. Ist dies nicht der Fall, schaut eine der Spitzen also genau nach unten, gilt es als ein teuflisches Zeichen.

Uranus Griechisch der Himmel. Der Planet Uranus wurde erst im vergangenen Jahrhundert entdeckt. Man schreibt ihm der Plötzliche, das Unerwartete, den Erfindungsgeist und den Umsturz zu. Das zugeordnete Metall ist Platin, seine beiden Zahlen die 2 und die 10. Zusammen mit Gäa zählt Uranus zu den ältesten griechischen Gottheiten.

Planetzeichen In jedem Planetensymbol finden sich Kombinationen aus den Zeichen für die Urkräfte, denen wir unterworfen sind. So das der Sonne, des Mondes und den vier Elementen. Die Sonne steht für Glanz, Macht, Respekt, ihr Symbol ist der Kreis. Die Sonne steht aber auch für gnadenlose Hitze, für Macht, Prunk und Autorität. Man denkt nur an Ludwig XIV., den Sonnenkönig. Das Symbol für den Mond ist eine Sichel. Es steht für Nähe, Hingabe, Mütterlichkeit, Lunar sein heisst, Verständnis haben für die Sorgen und Nähe, für die Gebrechen, die Ängste, für die Launenhaftigkeit und die Schwäche der Menschen. Verbleiben die vier Elemente, die durch ein Kreuz symbolisiert werden. Ohne sie können wir nicht existieren: Feuer, Erde, Wasser und Luft sind die Grundbausteine unseres Lebens und unsere Weltordnung. Kombiniert man nun die Zeichen der Sonne, des Mondes und die der Elemente, kann der Symbolkundige auf einen Blick die Wesenszüge eines Planeten erkennen.

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