Esoterik Lexikon

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Mars

  Den meisten aus der Astrologie bekannt als Planet der Leidenschaft, des Groben, der Streitlust, aber auch des Mutes und der männlichen Sexualität. Man ordnet ihn als Herrscher dem Tierkreiszeichen Widder (21.03. – 20.04.)zu, was ein Hinweis auf seine ursprüngliche Bedeutung als Frühlingsgott sein dürfte.

Materialisation

  Das spontane Auftauchen einer Person oder eines Gegenstandes – sozusagen aus dem Nichts. Man geht davon aus, dass sich diese „verstofflichten“ Gegenstände oder Menschen (Geister) die Materie von einem Medium „entlehnen“ oder dass es sich dabei um telepatische Ausscheidungen handelt.

Mundanastologie

  Jener Zweig (übrigens der älteste) der Astrologie, der sich mit dem Schicksal von Völkern und Gruppen beschäftigt. Sie wurde vor allem dann zur Rate gezogen, wenn es um wichtige staatliche Entscheidungen ging.

Mythos

  Aus dem Griechischen für „Erzählung“ oder „Sage“. Mythen sind sehr bildhafte und phantastische Geschichten aus der Frühzeit, die das ziel hatten, den Menschen die Wirklichkeit und damit die Vorgänge in der Natur, einen Kult oder das Religiöse verständlich und vertraut zu machen.

Mond

  Der ewige Begleiter der Erde, der stts mit dem launenhaften sensiblen und gemütvollen Menschen in Verbindung gebracht wird. Er ist der Herrscher über das Tierkreiszeichen Krebs (22.06. – 22.07.), man ordnet ihm die Zahl 7 zu, sein Tag ist der Montag. Alchimistisch steht er für das Silber, in vielen Kulturen für das Weibliche und Gebärende.

Mondknoten

  Astrologisch der Schnittpunkt der Mondumlaufbahn mit der scheinbaren Bahn der Sonne (Ekliptik) auf dem Sternenhimmel. Man unterscheidet den auf- und den absteigenden Mondknoten, da die Ekliptik ja zweimal geschnitten wird. In der Karmaastrologie steht der absteigende Mondknoten für frühere Inkarnationen, der Aufsteigende für die Aufgaben in der jetzigen bzw. für die kommende.

Mundanastologie

  Jener Zweig (übrigens der älteste) der Astrologie, der sich mit dem Schicksal von Völkern und Gruppen beschäftigt. Sie wurde vor allem dann zur Rate gezogen, wenn es um wichtige staatliche Entscheidungen ging.

Mythos

  Aus dem Griechischen für „Erzählung“ oder „Sage“. Mythen sind sehr bildhafte und phantastische Geschichten aus der Frühzeit, die das ziel hatten, den Menschen die Wirklichkeit und damit die Vorgänge in der Natur, einen Kult oder das Religiöse verständlich und vertraut zu machen.

Mistel

  Schmarotzerpflanze mit dem botanischen Namen Viscum album. Bereits in frühester Zeit sagte man ihr magische Kräfte nach. Den keltischen Druiden galt die auf Eichen schmarotzende Mistel als heilig, sie nannten sie die „Alles Heilende“. Im Volksglauben sollen Mistelzweige, die im Stall hängen, das Vieh schützen, ausserdem gilt sie auch heute noch als Glückssymbol, besonders dann, wenn man sie um Weihnachten und Neujahr herum schneidet und im Haus aufhängt.

Moiren

  Klotho, Lachesis und Atropos, die Schicksalsgöttinen der Griechen. Sie bestimmen Geburt und Todesstunde eines Menschen.

Paradies Aus dem Persischen: „Gehege“. Der Gottesgarten, in dem die ersten Menschen gewohnt haben.

Paradigma Das Beispiel oder das Vorbild. Beeinflusst durch den US-Wissenschaftshistoriker Thomas Kuhn wird das Wort heute eher im Sinn von „Weltanschauung“ verwendet. Generell die Voraussetzungen, Überzeugungen und Theorien einer Wissenschaft, die allgemein anerkannt werden.

Pythia Griechische Priesterin des Apollo in Delphi. Auf einem Dreifuss über einer Felsspalte sitzend, wurde sie durch aufsteigende Gase in Trance versetzt. Die Worte, die sie im ekstatischen Zustand aussprach, wurde von den Priestern in Versform gebracht und den Fragenden als Orakel überbracht

Prä-Astronautik Theorie, dass unsere Erde vor Urzeiten von Ausserirdischen besucht und von diesen die menschliche Kultur mitentwickelt wurde.

Präkognition Das Wissen um kommende Geschehnisse. Diese Fähigkeit ist übrigens nicht nur den Hellsehern (Medien) vorbehalten. Jeder Mensch schein ein  präkognitives Talent zu besitzen. So haben unsere Träume oft präkognitiven Charakter. Oder wir denken an einen Menschen, den wir seit Jahren nicht gesehen haben – und keine Stunde später ruft er an oder wir begegnen ihm gar.

Pythia Griechische Priesterin des Apollo in Delphi. Auf einem Dreifuss über einer Felsspalte sitzend, wurde sie durch aufsteigende Gase in Trance versetzt. Die Worte, die sie im ekstatischen Zustand aussprach, wurde von den Priestern in Versform gebracht und den Fragenden als Orakel überbracht

Positives Denken Wer an das Unglück glaubt, hat es auch! Wer an das Glück glaube, zieht es an. So einfach soll das gehen? Millionen Menschen halten sich inzwischen an die von Norman Peale begründete Lehre und machen die besten Erfahrungen damit. Eine positive Lebenseinstellung, Toleranz gegenüber anderen und Selbstbeeinflussung durch positive Suggestion tragen dazu bei, glücklicher, zufriedener und erfolgreicher zu sein.

Planetzeichen In jedem Planetensymbol finden sich Kombinationen aus den Zeichen für die Urkräfte, denen wir unterworfen sind. So das der Sonne, des Mondes und den vier Elementen. Die Sonne steht für Glanz, Macht, Respekt, ihr Symbol ist der Kreis. Die Sonne steht aber auch für gnadenlose Hitze, für Macht, Prunk und Autorität. Man denkt nur an Ludwig XIV., den „Sonnenkönig“. Das Symbol für den Mond ist eine Sichel. Es steht für Nähe, Hingabe, Mütterlichkeit, Lunar sein heisst, Verständnis haben für die Sorgen und Nähe, für die Gebrechen, die Ängste, für die Launenhaftigkeit und die Schwäche der Menschen. Verbleiben die vier Elemente, die durch ein Kreuz symbolisiert werden. Ohne sie können wir nicht existieren: Feuer, Erde, Wasser und Luft sind die Grundbausteine unseres Lebens und unsere Weltordnung. Kombiniert man nun die Zeichen der Sonne, des Mondes und die der Elemente, kann der Symbolkundige auf einen Blick die Wesenszüge eines Planeten erkennen.

Pansophie So wie sich die Theosophie mit der Erkenntnis Gottes befasst, ist das Ziel der Panosophie die „allumfassende Weissheit, was auch die Übersetzung aus dem Griechischen bedeutet. Es geht hier um das Zusammenfassen allen Wissens zu einem. Dazu zählt

  • Astrologie
  • Antrosophie
  • Freimauerei und andere geheime Gesellschaften
  • Mystik
  • Paranormale Erscheinungen
  • Spiritismus
  • Philosophie
  • Metaphysik
  • Religionen
Para Griechisch: neben. Durch das Voranstellen von „para“ wird angezeigt, dass es sich bei dem Vorgang um etwas handelt, das mit üblichen Erkenntnissen oder Methoden nicht zu erklären ist.

Pfauenfeder Wenn Sie eine Pfauenfeder „ergattern“ können, nehmen Sie sie mit. sie gilt als gutes Schutzmittel gegen böse Geister.

Phrenologie Die Deutung der Schädelform. Daraus soll der Charakter und auch die Zukunft eines Menschen abzulesen sein.

Pendel Gewicht, das an einem Faden hängt und zur Beantwortung von Fragen dient, Kraftorte aufspüren hilft u.ä. Dafür hält man den Faden zwischen Daumen und Zeigfinger und lässt es über Fotos, Landkarten, Gegenständen etc. „kreisen“, wobei man vorher festlegt, welche Bewegung oder Richtung welche Bedeutung „ja, nein, weiss nicht) hat.

Pentagramm Ein fünfzackiger Stern, im Volksmund auch Drudenfuss genannt. Er gilt seit altersher als sowohl magisches wie auch religiöses Symbol mit Schutzcharakter. Wer ein Pentagramm erstellt, muss folgendes dabei beachten: Es muss aus einer ununterbrochenen Linie bestehen, und einer der Zacken muss gerade nach oben zeigen. Ist dies nicht der Fall, schaut eine der Spitzen also genau nach unten, gilt es als ein teuflisches Zeichen.

Uranus Griechisch der Himmel. Der Planet Uranus wurde erst im vergangenen Jahrhundert entdeckt. Man schreibt ihm der Plötzliche, das Unerwartete, den Erfindungsgeist und den Umsturz zu. Das zugeordnete Metall ist Platin, seine beiden Zahlen die 2 und die 10. Zusammen mit Gäa zählt Uranus zu den ältesten griechischen Gottheiten.

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